CLOPS (Circuit Layer Operations Per Second) ist ein Benchmark, den IBM eingeführt hat, um die Geschwindigkeit von Quantenhardware zu messen — konkret, wie viele Schichten parametrisierter Schaltkreise ein System pro Sekunde erzeugen, ausführen und verarbeiten kann, gemessen im selben Protokoll, das auch für Quantum Volume verwendet wird. Die beiden Kennzahlen sollen zusammen gelesen werden, nicht einzeln: Quantum Volume misst, wie groß und komplex ein Schaltkreis ist, den ein System korrekt ausführen kann, während CLOPS misst, wie schnell es sich durch viele solcher Schaltkreise arbeiten kann, was direkt für variationelle Algorithmen wie VQE und QAOA zählt, die in einer klassischen Optimierungsschleife Tausende nahezu identischer Schaltkreise mit leicht unterschiedlichen Parametern einreichen. Ein hoher Quantum-Volume-Wert bei niedrigem CLOPS bedeutet ein leistungsfähiges, aber langsames System; die Laufzeit hybrider Workloads hängt stärker von CLOPS ab als allein von Quantum Volume. IBM berichtet CLOPS-Werte zusammen mit Quantum Volume für die eigenen Hardware-Generationen, und die Kennzahl hat branchenweit weniger Verbreitung gefunden als Quantum Volume selbst.
Verwandte Begriffe
Quantenvolumen
MetricsIBMs Einzelzahl-Benchmark, der die Gesamtleistungsfähigkeit eines Quantencomputers misst und dabei Qubits, Konnektivität und Fidelität berücksichtigt.
VQE
AlgorithmsVariational Quantum Eigensolver — ein hybrider quanten-klassischer Algorithmus zum Ermitteln von Grundzustandsenergien.
QAOA
AlgorithmsQuantum Approximate Optimization Algorithm — ein hybrider Algorithmus für kombinatorische Optimierungsprobleme.
QPU
HardwareQuantum Processing Unit — der physische Hardware-Chip, der Quantenschaltkreise ausführt.